Wettbewerb

  • Der Startschuss für den mehrstufigen Wettbewerb ist Mitte November erfolgt. Die entsprechenden Informationen zum Bewerbungsverfahren wurden an alle aktiv ausbildenden Unternehmen der Handelskammer und der Handwerkskammer per E-Mail versandt sowie im Internet und in den sozialen Netzwerken bekanntgegeben. Auch die beruflichen Schulen wurden in das Verfahren involviert. Eine Jury wählte aus allen Bewerbungsunterlagen die Finalisten für den Hauptpreis und den Sonderpreis aus. Im Anschluss informierte die Handelskammer alle Bewerber über den Ausgang der Jurysitzung. Die Finalisten werden zu einem Contest am 21. März 2019 eingeladen (Hauptpreis) bzw. von einem Jurymitglied kontaktiert oder besucht (Sonderpreis). „Bild Hamburg“ und das „Azubi des Jahres“-Filmteam interviewten die Finalisten. Bei der feierlichen Schlussveranstaltung am 15. April 2019 in der Handelskammer wurden Sieger und Platzierte bekannt gegeben. Hamburgs Azubi des Jahres erhält 1.000 Euro Preisgeld, der Zweitplatzierte 500 Euro und der Drittplatzierte 250 Euro. Der Sonderpreis ist mit 250 Euro dotiert. Die Geldpreise sind jeweils für Weiterbildungen bestimmt.
  • Die Auswahl der 20 Finalisten treffen Vertreter der Handelskammer, der Handwerkskammer, des Hamburger Instituts für Berufliche Bildung (HIBB), der „Bild Hamburg“ und der Agentur für Arbeit sowie Personalentscheider aus der Hamburger Wirtschaft.
  • Die Bewertungskriterien sind: ein Begründungstext des Ausbilders, warum der Azubi den Titel verdient, das letzte (Berufs-)Schulzeugnis: Zensuren (Fehlzeiten etc.), Foto, das Azubi und dessen Ausbilder zusammen zeigt, Video des Azubis (gern mit dem Smartphone – in dem er/sie sich vorstellt), Allgemein- und Fachwissen/Hamburg-Wissen, Technisches Verständnis, Geschicklichkeit, Teamfähigkeit, Auftreten, Souveränität, Scharfsinn, Kreativität (Bewerbungsunterlagen, Contest), Persönlicher Eindruck der Jury bei Sonderpreis „Integration“ (Firmenbesuch/Telefonat)
  • Im Zuge dieses Wettbewerbs wird ein mit 250 Euro dotierter Sonderpreis verliehen. Er geht an einen Jugendlichen mit Migrationshintergrund oder mit körperlich/psychischen Beeinträchtigungen, der sich mit großem Engagement in seinem Ausbildungsberuf bewährt und damit Vorbild für andere ist.